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Humboldt-Universität zu Berlin - IRI THESys

Ziele und Methoden

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Forschungsansatz

Forschungsgegenstand des RuralFutures Projektes sind die nativen Grasländer Südamerikas. An diesen stark genutzten Landschaften werden die ökologischen Auswirkungen von dynamischen Landnutzungsänderungen untersucht. Als Grundlage dient uns das Konzept der ‚Multifunktionalen und Nachhaltig Produktiven Landschaften’ (vgl. Wiggering et al. 2003, Holmes 2006, Taylor & Johnston 2009) – erweitert um Strategien zur Förderung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen. Darauf aufbauend etablieren wir ein Langzeit-Monitorings- und Evaluierungssystem entlang eines existierenden Klimagradienten, um zukünftige Wirkungen der Aufforstungen und alternativer Nutzungsszenarien einzuschätzen.

Fig.: EdiCitNet

Unser Forschungsinteresse richtet sich darauf:

  • die Veränderungen von Ökosystemen – ihre Widerstands-, Anpassungsfähigkeit und kritische Umschlagpunkte – zu verstehen;
  • ein auf Bürgerwissenschaften basierendes kostengünstiges und nachhaltiges Monitoring-, Forschungs- und Entscheidungswerkzeug aufzubauen;
  • integrierte Szenarien für Forst-, Landwirtschaft und Naturschutz zu entwickeln.
Vorgehen und Zielsetzung

Mit 30 Langzeit-Monitorings-Stationen entlang eines Klimagradienten etablieren wir auf Grundlage des Konzeptes der ‚Multifunktionalen und Nachhaltig Produktiven Landschaften’ ein komplexes Evaluierungssystem. So können wir verlässliche Daten zu den ökologischen Mechanismen und Folgen dieses Landschaftswandels erheben und sie in einer öffentlich zugänglichen Datenbank mit GIS Visualisierungen lokalen Akteuren zur informierten Entscheidungsfindung zur Verfügung stellen.

Ziel des RuralFutures Projektes ist, die komplexen ökologischen Auswirkungen verschiedener Landnutzungstypen aufzuzeigen. Mit Hilfe verschiedener Steuerungsinstrumente definieren wir gemeinsam mit lokalen Stakeholdern Strategien für eine multifunktionale, nachhaltig produktive und biodiversitätsfreundliche Landnutzung.